Projekt TommyTiger 03.22

Das Projekt begann im Jahre 2008. Im Rahmen eines Austausches gegen einen VW Jetta I kam das Fahrzeug zu uns.

Das Fahrzeug Baujahr 1975 ist einer der letzten Zahnstangen-Lenkungskäfer, war bereits geschweißt und wurde auf einem Rollengestell angeliefert. Diverse Kartons mit Teilen wurden nachgeliefert. Der Parkplatz des Jetta war frei und der Null-Dreier wurde zunächst dort eingelagert.  Ich selbst war zwischenzeitlich „Subaru-infiziert“, was meinen eigenen Käfer betraf.  Der Eigentümer des anderen Käfers ist mein Bruder Tommy. Ein solider Grundaufbau nach Zerlegung auf bis zur letzten Schraube war ausgerufen. Zunächst mit einem Käfermotor und weitestgehend seriennah. Dachte er sich!

Nach Beschaffung eines Legacy 2.2 Liter 25 Kilometer weiter sollte dieser dann als künftiger Teilespender herhalten, wenn unser Vater keinen Fahrzeugbedarf mehr hatte. Nach einem kurzen gedanklichen Ausritt in Sachen „alles Serie und H-Kennzeichen“ wurden diese beiden Positionen endgültig verworfen. Ein weiser Entschluss, wie wir es heute sehen und immer wieder „erfahren“ dürfen.

Das Projekt  „TommyTiger 03.22″ war geboren und debütierte erstmalig  auf der MotoTechnica 2012. Die mit entsprechenden Aus- und Abschnitten versehene Karosse im Original-Lack in Beige und Rostschutzbepinselung war bereits auf der neu aufgebauten und lackierten Bodengruppe montiert worden. Das Fahrzeug stand auf Gewindefederbeinen, Porsche Classic-Line Felgen und hatte bereits die 944 Turbo Bremse und Teile des neuen Kühlsystems  spendiert bekommen.

Eingebaut ebenfalls Subaru Motor und Getriebe in dem Zustand, in welchem wir das Fahrzeug aus dem Spenderauto entnommen hatten. Die meisten Messebesucher waren begeistert von der Idee, ein Projekt in einem teilfertigen Zustand sehen zu dürfen. Danach erfolgten weitere Oldtimermessen, wie z. b. die Technorama in Kassel, Ulm, Klassikwelt Bodensee usw. Und jedes Mal war wieder mehr am Fahrzeug umgebaut.

Zur Technorama 2014 rollte TommyTiger 03.22 mit Kurzzeitkennzeichen dann auf eigener Achse. Die TÜV-Abnahme erfolgte ohne jegliche Beanstandung mit dem mündlichen Vermerk des Prüf-Ingenieurs „ wie neu“ ein paar Tage später.

Einige Tausend Kilometer spult seitdem der Käfer mit kompletten Subaru-Antrieb ab. Vor kurzem wurde von Saison- auf Normalzulassung umgemeldet. Auch wenn es schneefrei ist, wird das Fahrzeug benutzt.

Das Fahrzeug wird künftig auch „ im Beisein“ des Eigentümers  zum Testen da sein. Kaufinteressenten können dann die Einfachheit, aber auch Präzision der von uns umgerüsteten Schaltgetriebe testen.  Damit ist boxer-klang-welt.de auch eine feine Adresse für „gedrehte“ Subaru-Getriebe im Käfer & Co….

 

 


Leave a Reply